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Die ehemalige KGS-Schülerin Leonie Bojert kümmert sich auch nach ihrem Nicaragua-Aufenthalt (wir berichteten) weiterhin um das Wohlergehen der Kinder in San Francisco Libre, Nicaragua, und vermittelt Patenschaften.
Im Herbst hat sie auch die Spanischschülerinnen und -schüler des 6. Jahrgangs von Frau Straub besucht und ihnen von der so wichtigen Arbeit des Nicaraguavereins Oldenburg erzählt. Mit Bildern und interessanten Erzählungen von persönlichen Erlebnissen vermittelte sie sehr anschaulich, wie man mit wenig Geld viel erreichen kann. Das Leben in Nicaragua ist unvorstellbar schwierig. Vielen Kindern ist es nicht möglich, einen Schulabschluss zu erreichen, da das dazu benötigte Geld in den Familien fehlt und die Kinder im Haushalt oder auf dem Feld helfen müssen.
Die Patentanten und Patenonkel des 6. Jahrgangs
Die Schülerinnen und Schüler waren sofort Feuer und Flamme,
sie haben ausgerechnet, dass sie jeden Monat nur auf wenig verzichten müssen, um von ihrem eigenen Taschengeld ein Kind und seine Familie in Nicaragua unterstützen zu können. Sie spenden jetzt nicht nur jeden Monat einen kleinen Teil ihres Taschengeldes, sondern treten auch per Briefe und bald auch E-Mails mit ihrem Patenkind in Kontakt, um Graciela – so heißt das Mädchen – und ihr Leben in San Francisco Libre kennen zu lernen. Sie üben und erweitern dabei ganz nebenbei ihre Spanischkenntnisse und lernen nicht zuletzt auch, Verantwortung zu übernehmen.
einige der Briefe an Graciela
Graciela und einer ihrer Brüder
Die an einer Patenschaft interessierten Klassen/Lerngruppen können sich gerne an Frau Straub wenden, die den Kontakt zu Leonie vermittelt. Für 15 € im Monat lässt sich so viel Gutes ausrichten!
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